Die Betroffenen selbst sprechen lassen

Meist berichten Medien über Menschen aus der Vogelperspektive: Es wird erzählt, welche Schwierigkeiten jemand meistert, wie derjenige sich engagiert, was ihn ausmacht.

Bei O-Ton-Porträts ist das anders: Hier kommt die betroffene Person selbst zu Wort. Sie entscheidet, was sie erzählen möchte – und wie. Immer wieder schreibe ich „Sozialprotokolle“ für die Zeitschrift Publik Forum (www.publik-forum.de). Eine aktuelle Auswahl:

heilpadagoge

Eine junge Frau erzählt, wie sie sich im Frauenhaus aus einer schwierigen Familiensituation gelöst hat. Und endlich ihren Gesellenbrief geschafft hat:
Sozialprotokoll: So war es im Frauenhaus

Ein Bankdirektor engagiert sich ehrenamtlich für die Freiburger Straßenschule – zusammen mit seinem ganzen Team:
Sozialprotokoll: Ein Bankdirektor macht Finanzberatung für Straßenkinder

Sie ist eine, die anpackt: Kurz nach der Ausbildung am Bau ist sie jung Mutter geworden – allereinerziehend. Ein Protokoll über Vorurteile, Kämpfe und das Schöne am Leben:
Sozialprotokoll: Wie es ist, alleinerziehend zu sein

Weshalb ein junger Mann im Rollstuhl den Beruf gewechselt hat und jetzt als Heilpädagoge andere zur Behinderung berät:
Sozialprotokoll: Der Mann im Rollstuhl kennt sich aus

Krisenkommunikation im Alltag – ein Fallbeispiel

Vor kurzem wurde ich im privaten Umfeld auf eine kleine Image-Krise einer Schule aufmerksam gemacht. Das Thema waren Diebstähle an Schulen, die Lokalpresse fragte bei verschiedenen Schulen in einem Ort an – und obwohl alle Schulen ähnlich verfahren, wenn Jacken, Schmuck oder Handys geklaut werden, stand am Ende des Artikels eine der Schulen besonders schlecht, eine andere besonders gut da. In diesem Blogeintrag will ich beleuchten: Was ist passiert, was kann man besser machen, wie nimmt die Autorin des Artikels Stellung?

Der Fall lässt sich meines Erachtens gut auf soziale Einrichtungen übertragen – denn genauso wie Schulen haben die oft keine professionelle Pressestelle und wenig Zeit für ungeplante Pressearbeit.

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Konzeption und Text: Flyer Gemeinschaftsschule

Die Schillerschule Rheinfelden wird Gemeinschaftsschule. Und damit das jeder erfährt, habe ich einen sechsseitigen Flyer konzipiert, getextet und auf dem Schulhof fotografiert. Besonderheit ist ein Einlegeblatt mit aktuellen Terminen und einem Interview mit dem Schulleiter. Es kann jährlich aktualisiert werden.

Gestaltet hat Angela Fremmer vom Piktom Designbüro.

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Den kompletten Flyer als PDF gibt’s hier: Folder Gemeinschaftsschule

Zum Einlege-Blatt geht’s hier: Einlegeblatt mit aktueller Info  (Gnade bitte: Auf dem Einleger hat sich kurz vor Druckfreigabe und fast ohne mein Verschulden ein Rechtschreibfehler eingeschlichen. Wer ihn findet, darf ihn behalten.)

„Selbst betroffen“ als Sozialarbeiter – wie gehe ich damit um? Interview mit Marc Kummer

Ertappt! Schon wieder erwische ich mich selbst dabei, wie ich einen Zeitschriftenartikel über Alleinerziehende schreibe. Dabei bin ich selbst alleinerziehend. Eigentlich ist das ein Problem, allein schon wegen der journalistischen Neutralität. Jedes Mal ist es eine größere Reflexionsarbeit, solche Texte zu verfassen. Und doch kann ich nicht anders. Denn wenn ich nicht über das Alleinerziehen spreche, tun es andere (die keine Ahnung haben).

In meinem Masterstudium der Sozialen Arbeit bin ich der Versuchung ausgewichen, Hausarbeiten über das Alleinerziehen zu schreiben. Es war zu anstrengend. Aber da gab es den übergewichtigen Kommilitonen, der über Adipositas forschte, das Migrantenkind, das heute über Jugendliche mit Migrationserfahrung forscht und lehrt, die Alleinerziehende, die als Sozialarbeiterin andere Single-Eltern mit unfassbarem Engagement berät und daran fast selbst zerbricht, den jungen Mann im Rollstuhl, der seinen Job in der Immobilienbranche aufgab, um Heilpädagoge zu werden und sein Thema, Behinderung, in den Mittelpunkt zu stellen.

Als ich schließlich über Facebook auf Marc Kummer stieß, den früheren suchtkranken Coach, Sozialunternehmer und Sozialarbeiter vom Bodensee, war es Zeit, das Thema zu beackern: Wie geht man als Sozialarbeiter oder auch als Kreativer verantwortungsvoll mit seinem Lebenthema um? Ein Interview. Weiterlesen

Insider-Tipps: Journalistische Texte richtig autorisieren

aenderungen

In diesem Blogeintrag geht es um die wichtige und immer wiederkehrende Frage, die jeder Journalist kennt (und hasst): „Gell, Sie schicken uns den Artikel aber nochmal, wir korrigieren´s dann!“ Grundsätzlich lautet die Antwort schlicht: Nein. Weiterlesen

Arbeitsproben (Industrie)

Messestand & Flyer

messestand

Aufgabenstellung: Die Zukunft der Zahntechnik liegt in der Digitalisierung – aber eine gute, handwerkliche Ausbildung gilt nach wie vor als wichtiger Grundstein. In der Branche scheiden sich die Geister an der Frage, wie viel digitales Wissen bereits in die Ausbildung für Zahntechniker einfließen soll. Der Messestand soll beiden Seiten gerecht werden.

Booklet

Aufgabenstellung: Neu entwickelte und bestehende Spachtelmassen für den Maler als neue Produktfamilie etablieren.

Mailing

Aufgabenstellung: Aufforderung zur Teilnahme am Fachhändler-Wettbewerb „Diamantrausch“.