Zehn Empfehlungen für Sozialarbeitende: Wie man sich mit Journalisten vernetzt

„Ich liebe es, Sozialarbeiter zu sein. Ich bin stolz auf meine Profession mit all ihren Unvollkommenheiten“, schrieb der US-amerikanische Sozialarbeiter Jonathan Singer in einem Beitrag des Social Work Podcast 2013. „Aber für die Unterhaltungsindustrie und die Nachrichtenmedien sind wir so gut wie unsichtbar.“ Deshalb empfiehlt er allen Lesern, sich in den kommenden Wochen an diese zehn Tipps der US-amerikanischen National Association of Social Workers (NASW) zu halten:

  1. Füge drei Reporter für soziale Themen zu deiner Kontaktliste hinzu
  2. Schicke eine Dankesmail für eine gelungene Geschichte an einen Journalisten
  3. Mache einen Redakteur oder Reporter mit einem Sozialarbeits-Experten bekannt
  4. Nimm an einem Print-, Radio-, TV- oder Online-Interview teil
  5. Poste einen Kommentar zu einem Online-Artikel oder schreibe einen Leserbrief
  6. Bitte einen Lokaljournalisten, ein Event zu moderieren
  7. Informiere einen Kolumnisten über eine neue Studie zu einem Thema der Sozialen Arbeit
  8. Produziere oder platziere eine öffentliche Bekanntmachung in einer lokalen TV- oder Radioredaktion
  9. Lade einen Journalismus-Studenten oder Professor in einen Kurs für Sozialarbeitsstudenten ein
  10. Bitte einen Journalisten, Berater einer Non-Profit-Organisation oder eines Netzwerks zu werden

Außerdem enthält der Beitrag ein lesenswertes Interview mit der Journalistin Maiken Scott aus Philadelphia darüber, wie Medien Sozialarbeitende wahrnehmen.

Singer, J. B. (Host). (2013, February 18). Social workers and the media: Interview with Maiken Scott [Episode 77]. Social Work Podcast. Link zum Beitrag: http://www.socialworkpodcast.com/2013/02/social-workers-and-media-interview-with.html

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Ein Gedanke zu „Zehn Empfehlungen für Sozialarbeitende: Wie man sich mit Journalisten vernetzt

  1. Die 10 Empfehlungen sind durchaus auch auf Projektarbeit übertragbar. Auch dort gilt es neben guter Arbeit auch ein gutes Netzwerk aufzubauen. Allerdings sehe ich in diesem Artikel auch einen kleinen Augenzwinkerer, denn eigentlich ist es schon schade, dass einige Journalisten wohl erst mit der Nase auf etwas Interessantes gestossen werden müssen …

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