Wie ich Texterin wurde

Hallo, ich bin Rebekka Sommer, Texterin aus Südbaden.

Auf diesem Blog will ich den Besonderheiten des Textens nachgehen und Fragen untersuchen, die ich mir selbst in den letzten Jahren gestellt habe: „Was ist der Unterschied zwischen Schreiben und Texten?“ „Wie kreativ kann SEO sein?“ „Wie finde ich meinen eigenen Stil?“ beziehungsweise „Wie werde ich ihn zugunsten meiner Kunden wieder los?“

Ich möchte euch Texter*innen vorstellen, die mich beeindrucken, nützliche Texter-Bücher vorstellen und ein wenig über mich erzählen.

Mein Schreib-Werdegang

Wie viele Texter*innen bin ich Quereinsteigerin in der Werbewelt. Und wie es typisch für meine Generation ist, habe ich viele Berufe: Ich bin Soziologin und Sozialarbeiterin, habe Brötchen verkauft und bei Aldi Regale eingeräumt, als Wissenschaftlerin und als Dozentin gearbeitet, in gemeinnützigen Organisationen den Hof gefegt und Websites gepflegt („PR gemacht“).

In meiner ersten Soziologie-Klausur an der Uni bekam ich eine 3. Darunter die Notiz meines Dozenten: „Aber gut geschrieben!“ Das nahm ich mir zu Herzen und verfasste jede Hausarbeit in einfachen Worten, was in der Soziologie eine Herausforderung ist.

So richtig begann ich das Schreiben als freiberufliche Lokaljournalistin. Im Auftrag der Badischen Zeitung verfasste ich als ersten Artikel eine ernste Kritik über das Feuerwehrkonzert des Nachbardorfs. Ein Leserbrief führte mir vor Augen, wie wichtig beim Texten das Einfühlen in die Zielgruppe ist (in dem Fall war die Zielgruppe sauer, weil ich „die gute Stimmung im Saal“ nicht erwähnt hatte).

Für Der Sonntag, Publik Forum und die Fachzeitschrift Dreizehn durfte ich lernen, wie man’s besser macht und für Reportagen, Berichte und Interviews Braunkohledörfer, Vereinsfeste und die Bundespressekonferenz besuchen. Für Fudder.de konzipierte ich einen Junge-Eltern-Blog.

2014 wurde ich Texterin bei der aufwind Group – creative solutions GmbH, einer Werbe- und Web-Agentur in Südbaden. Dort lernte ich Claims, Slogans, SEO und Kampagnen kennen und texten. Ich besuchte „die Fortbildung meines Lebens“, den Meisterkurs der Hamburger Texterschmiede, die heute Hamburg School of Ideas heißt. Heute bin ich Texterin/Konzepterin bei der Freiburger Agentur qu-int.

Weshalb ihr hier auch Texte über Soziale Arbeit findet

Manche von euch kennen die Geschichte dieses Blogs: Als ich ihn im Jahr 2012 startete, wusste ich noch nichts vom Texter-Beruf. Stattdessen beende ich gerade mein Studium der Sozialen Arbeit. Weil ich nebenher als freiberufliche Journalistin arbeitete, untersuchte ich für meine Masterarbeit, wie Journalist*innen die Soziale Arbeit in ihrer Berichterstattung wahrnehmen. Und bloggte darüber.

Deshalb findet ihr in dieser Kategorie Tipps und Interviews zur Pressearbeit in der Sozialen Arbeit.

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